
Heute gibt’s mal eine Info aus einem Apple-unabhängigen Bereich – und zwar aus dem Notebook-Sektor. Ich selbst nutze zum Bloggen, Surfen und für Social Media-Dienste mein schon leicht angestaubtes MacBook 13,3″ Unibody. Für meine bessere Hälfte sollte es nun ein günstiges Notebook mit Grundausstattung werden. Da sie nahezu ausschließlich surft, keine Spiele spielt und das Gerät auch sonst keine aufwändigen Aufgaben zu erledigen haben wird, war das Anforderungsprofil relativ überschaubar:
CPU: aktuelle i-Core Generation
RAM: ab 2048MB (da die Speicherpreise im Keller sind, gibt’s beinahe nur noch 4GB und mehr…)
Festplatte: gäbe es noch 40GB Platten, hätte auch ein Gerät mit einer solchen ausgereicht
Laufwerk: DVD-Brenner
Anschlüsse: USB, HDMI
Display: 15,6″ WXGA
Gewicht: > 3,0KG
Sonstiges: Card Reader für Speicherkarten (Fotos und so…)
Fündig wurde ich schließlich beim Samsung R540 (Ausstattung: JA05) mit mattem(!) Display. Die Serie bekommt durchweg gute Kritiken, auch in anderen Ausstattungsvarianten und deckt das Anforderungsprofil zu 100% ab.
Zum Preis von erschwinglichen 399 EUR gibt es:
CPU: Intel Core i3-380M Prozessor (Dual-Core) (2,53 GHz, 3 MB Cache)
RAM: 4 GB DDR3-1066 SO-DIMM
Festplatte: 320 GB SATA
Laufwerk: DVD+/-RW DL Brenner
Anschlüsse: 3x USB2.0, VGA, HDMI
Display: 15″ HD SuperBright LED Display (matt) mit 1366 x 768 Pixel (16:9)
Gewicht: 2,5KG
Sonstiges: 3in1 Card Reader, separater Nummernblock, 802.11n tauglich, Webcam, Windows 7 Home Premium 64Bit
Dank bereits teilweise aufgeladenem Akku konnte direkt und ohne Anschluss des Netzkabels gestartet werden. Der erste Start bringt den üblichen Einrichte-Bildschirm eines vorinstallierten Windows mitsamt Eingabe von Uhrzeit, Datum, Anmeldename, Rechnername, etc.pp.. Anschließend darf man noch fix die Partitionsgrößen festlegen/verändern, sofern man nicht mit den Samsung-Vorgaben einverstanden ist. Nach dem dritten Reboot lädt dann zum ersten Mal der Desktop und präsentiert sich mit allerlei vorinstalliertem Zeug. Damit das Gerät nicht von Anfang an mit Performancebremse betrieben wird, wurden erst einmal das vorinstallierte Spielebundle, die McAfee-Testversion, Norton Onlinebackup und anderes Gelump deinstalliert.
Frei nach dem Motto “Keine Macht dem IE!” wurden als nächstes die beiden Alternativ-Browser Firefox und Chrome, sowie Thunderbird als Email-Client installiert. Auch die Installationen von OpenOffice, AntivirXP und anderen Must-have-Programmen gingen schnell vonstatten, so dass das Samsung R540 innerhalb einer Stunde fertig eingerichtet war.
Während all dieser Zeit machte das Samsung R540 einen flotten Eindruck und man hörte nicht ansatzweise Arbeitsgeräusche, weder von der Festplatte noch vom Lüfter. Wer noch ein (Zweit-)Notebook (mit Windows) suchen sollte, keine Unsummen ausgeben will und weder CAD- noch Semi-Profi-Amateuer-Filmer ist, der kriegt mit dem Samsung R540 ein Gerät mit aktueller Hardware zum schmalen Kurs.
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