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Tutorial: Geocachen mit dem iPhone

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Geocaching, was ist das eigentlich? Geocaching ist nichts anderes als die besonders auf Kindergeburtstagen noch immer beliebte Schnitzeljagd, allerdings in elektronischer Form und mithilfe von Koordinaten. Ursprünglich war das Geocachen in Wald und Wiesen zuhause, mittlerweile findet man die Caches aber auch in der Zivilisation (Parks, Innenstädte, Privatgelände, Parkplätze, Schulen, Einkaufszentren). Benötigt wird zum Betreiben dieses wie ich finde sehr spannenden Hobbys erst einmal nichts weiter als ein GPS-Empfänger, wie auch das iPhone einer ist. Besonders eignet sich natürlich das aktuelle iPhone 3GS, weil es zudem noch über eine Kompass-Funktion verfügt, die bei einigen Geocaches erforderlich ist.

Nach einer kurzen Registrierung auf http://www.geocaching.com kann die Suche auch schon beginnen.

Am besten kauft man sich gleich noch die offizielle Geocaching.com App:

Geocaching (AppStore Link) Geocaching
Hersteller: Groundspeak Inc.
Freigabe: 4+
Preis: 7.99 € Download (iTunes-Link)

Die App erlaubt die Umkreis-Suche nach Geocaches, das Lesen der Beschreibung, die Speicherung von Beschreibungen (für Gegenden mit schlechtem/keinem Netzempfang), die Navigation zu den Caches und natürlich das „Loggen“ (Eintragen von gefundenen Geocaches).

Eine weitere hilfreiche App ist IGCT, mit der sich Koordinaten direkt eingeben lassen. Sehr hilfreich bei Multi-Caches, bei denen man von Waypoint zu Waypoint läuft.

Geocaching Toolkit iGCT (AppStore Link) Geocaching Toolkit iGCT
Hersteller: WA Verhoef
Freigabe: 4+
Preis: Kostenlos Download (iTunes-Link)

Die Geocaches können sich in ihrer Art und Größe übrigens unterscheiden. Hauptsächlich wird in Traditional Caches (einfache Caches mit direkten Zielkoordinaten), Multi-Caches (mehrere abzulaufende Stationen), Mystery/Puzzle Caches (Cachen bei denen man Rätsel lösen muss), EarthCaches (meist zu beantwortende Fragen die mit dem Standort zu tun haben), Virtual Caches und Webcam Caches (sich von einer Webcam fotografieren lassen, bspw. auf Marktplätzen o.ä.) unterschieden. Zusätzlich gibt es noch einige Event- oder Projekt-abhängige Caches, bspw. auf Geocaching-Meetings. Auf Geocaching.com gibt es eine komplette Liste mit Beschreibungen der verschiedenen Cache-Arten. Insgesamt gibt es derzeit mehr als 1.050.000 Caches weltweit, pro Tag werden es circa 1500 mehr. Jedes registrierte Mitglied kann natürlich auch eigene Caches verstecken. Das können sogenannte „Mikros“ sein, die lediglich aus einer Filmdose bestehen, etwas größere Petlinge (PET-Flaschen-Rohlinge), Tupperdosen („Small“), Munitionskisten bis hin zu Kühlschrank-großen Kisten. Der Inhalt der Caches variiert ebenfalls. Dieser besteht regulär aus kleinen Geschenken die 1:1 getauscht werden. Hierbei sollte man sich unbedingt unbedingt an den Ehrencodex halten und gegen gleich- oder höherwertigere Gegenstände tauschen! Nur allzu oft findet man verwahrloste Caches, in denen keine Geschenke enthalten sind, sondern in denen „irgendwelche Idioten“ Tannenzapfen, leere CD-Hüllen, billigen Überraschungseier-Ramsch und Müll hinterlassen haben. Zusätzlich gibt es in diversen Caches sogenannte Trackables, also Gegenstände, die sich genau wie der Cache „loggen“ lassen. Dies sind meist „Travel Bug Dog Tags“ (Hundemarken) oder „Geocoins“ (Medallien). Diese haben unterschiedliche Ziele, die man sich in der Geocaching App anschauen kann. Zum Beispiel könnte eine Hundemarke an einem Plüschtier hängen, das von Deutschland nach Amerika und wieder zurückreisen möchte. Hin und wieder stößt man sogar auf kleinere Missionen. In einer mir bekannten Mission wurden deutschlandweit eine Prinzessin, ein Prinz, 3 Ritter und ein Drache ausgesetzt. Aufgabe des Prinzen, der Ritter und des Drachen ist es, die Prinzessin zu erreichen. Trifft einer Ritter auf den Drachen, scheidet der Drache aus. Gewinner ist, wer als erstes die Prinzessin gefunden hat. Der Anspruch beim Suchen/Finden des Caches ist vielfältig. Da gibt es Caches die liegen an einer Baumwurzel versteckt, andere wurden in einem Badesee versenkt, wieder andere sind magnetisch und wurden in Rohren an Verkehrsschildern deponiert. Hat man erst einmal ein Paar Caches gefunden, hat man vielleicht irgendwann selbst Lust einen eigenen Cache zu verstecken. Dafür gibt es im offiziellen Geocaching Store die „Travel Bug Dog Tags“ und „Geocoins“ zu kaufen. Es ist aber keine Pflicht solche Trackables in seinem Cache zu verstecken! Man kann sie eigentlich an jedem möglichst handlichen Gegenstand anbringen und durch die Welt reisen lassen. Allerdings sollte man dennoch einen Blick auf die Richtlinien für Trackables werfen. Da dieses Hobby auch gerne von Familien bspw. beim Sonntagsspaziergang betrieben wird, sind Gegenstände wie Alkohol, Drogen, Waffen etc. natürlich strikt tabu. Der Kreativität sind beim Versteck des Caches oder der Planung des Parcours keine Grenzen gesetzt. Schwierigkeit und Terrain werden in einer Skala von 1-5 (wobei 5 die höchste Stufe ist) angegeben. Zusätzlich kann man Tipps und/oder Fotos hinterlegen um die Suche etwas zu vereinfachen.

Wichtige Regeln:

1. Beim Cachen sollten man stets darauf achten, dass sich möglichst keine “Muggel” (Fußgänger, Passanten) in der näheren Umgebung aufhalten, da sonsten das Risiko besteht, dass Caches mutwillig kaputtgemacht oder sogar gestohlen werden.

2. Sollte in der Beschreibung eines Caches angegeben sein, dass immer ein “Travel Bug” oder “Geocoin” enthalten sein soll, sollte man darauf Rücksicht nehmen und -sofern nur ein einziger vorhanden ist- diesen auch vorort lassen oder aber wiederkommen, wenn man einen anderen “Geocoin” zum Tauschen dabei hat.

3. Geben und Nehmen! Gefällt euch ein Geschenk in einem Cache, hinterlasst bitte ein gleich- oder höherwertigeres Geschenk für andere. Nichts ist frustrierender als einen “Mülleimer” vorzufinden.

Tutorial in Vorbereitung…

Verfasst von chr1spy

10. Mai 2010 um 17:02

Abgelegt in How-to

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