Anfänglich galt für Standard-Anwendungen des iOS das 2. Gebot in abgewandelter Form “Du sollst keine fremden Browser/Taschenrechner/Telefon-Apps haben neben mir.”, was folglich und sogar besonders für den Mobile Safari galt. So begab es sich, dass der Opera Mini anfangs nicht zugelassen wurde. Das Mozilla Firefox Team ließ es erst gar nicht auf einen Versuch ankommen und entwickelte mit Firefox Home lediglich eine Client-App um auf offene Tabs, Lesezeichen und die Chronik des Desktop-Firefox zuzugreifen. Nachdem das Regelwerk für Developer und ihre Apps gelockert wurde, sind diverse Derivate der Standard-Apps wie Pilze aus dem Boden gesprossen. So steht mit dem Skyfire Browser mittlerweile auch ein flashfähiger Browser (für all die, die immer noch meinen Flash wäre essentiell wichtig…) im AppStore bereit.
Sleipnir setzt statt auf unnötige Flash-Unterstützung auf erhöhte Effizienz und Produktivität. Das in Japan ansäßige Entwicklerstudio Fenrir hat Sleipnir eine scollbare Tab-Bar spendiert, die an die Multitasking-Bar vom iOS4 erinnert. In ihr werden die geöffneten Tabs angezeigt. Zieht man ein geöffnetes Tab nach unten, wird es geschlossen.

Weitere Features sind die Vollbildfunktion, Kategorien und die Möglichkeit Links im Hintergrund zu öffnen (was mit den passenden Cydia-Erweiterungen auch im Mobile Safari möglich ist). Sleipnir ist übrigens eine Universal-App, die sowohl auf iPhone und iPod touch als auch auf dem iPad lauffähig ist.
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26/12/2010 @ 02:40
Also der hat echt was! Gleich mal runterladen und testen.