Wie AppleInsider berichtet, zeigt Adobe offenbar endgültig Einsicht und verzichtet auf weitere Unternehmnungen Flash aufs iPhone OS zu portieren. In den letzten 2,5 Jahren (seit Erscheinen der ersten iPhones) gab es immer wieder Gespräche, Gerüchte und Spannungen um das Thema “Flash-Support fürs iPhone OS”. Zwischenzeitlich gab es zwar angedachte Release-Termine und bereits Beta-Tests, doch kam es nie zur Implementierung. Und spätestens nach der letzten Keynote konnte man einmal mehr sehen hören, wie man in der Apple-Führungsriege über Flash denkt:”So all this is done in HTML5 by the way.” (Steve Jobs während der Präsentation von iAd auf dem iPhone OS 4.0 Event). Zwar wird Adobe’s anstehende Creative Suite 5 noch entsprechenden Support für native Flash Apps bieten, doch wurden Entwickler schon entsprechend darüber informiert, dass man sich auf eine kurzfristige Löschung nativer Flash Apps (momentan um die 100 an der Zahl) aus dem AppStore einstellen könne. Eine jüngste Änderung der Apple Entwickler-Vereinbarung, nach der keine “construction kit apps” auf Basis von Adobe Flash mehr erlaubt sind, führte zu einer Einlenkung Adobe’s weitere Versuche zu unternehmen. Ob Adobe allerdings dennoch einen Rechtsstreit überlegt, das bleibt noch abzuwarten.
Auf jeden Fall wolle sich Adobe nun anderen Mobilen Betriebssystemen zuwenden, allem voran Android OS, das momentan auf potenten Geräten wie Motorola Milestone, Nexus One und HTC Desire zu finden ist.
Mike Chambers, Projekt-Manager für Adobe Flash:
Fortunately, the iPhone isn’t the only game in town.