Archive for Juni, 2009

iPhone 3G: Mal wieder ein Plagiat aus China

Die Crew von macmedics.com bekam am Freitag einen Anruf eines Kunden der fragen ließ, ob sie sich nicht einmal sein bei Ebay ersteigertes (Pseudo-) iPhone 3G genauer ansehen könnten. Wie sich später herausstellen sollte, handelte es sich um ein billiges Plagiat aus China. Das folgende Video wurde übrigens mit einem echten iPhone 3GS aufgenommen:

(via)

iPhone 3GS: Eine weitere Review des iPhone 3GS

Kernaussagen:

- Bessere Sprachqualität als beim iPhone 3G
- Keine sporadischen Verbindungsabbrüche während Telefonaten
- Kopfhörerlautstärke wurde gegenüber dem iPhone 3G deutlich verbessert
- Voice Control Feature verbessert Benutzerfreundlichkeit, gerade beim Autofahren
- Videofunktion setzt neue Qualitätsmaßstäbe für Kamera-Handys
- Schärfere Bilder durch Weißabgleich und Auto-Fokus Features
- Die Audioaufnahmequalität erreicht ebenfalls Referenz-Niveau
- Mit der Videoschnitt-Funktion kann lediglich geschnitten aber nicht zusammengefügt werden
- Deutlich spürbarer Performancezuwachs beim Öffnen von Programmen gegenüber dem iPhone 3G
- Akkuverbrauch identisch mit dem des iPhone 3G

iPhone: T-Mobile behält weiterhin exclusives Vertriebsrecht

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In den letzten Tagen häuften sich Spekulationen über ein mögliches Ende des exklusiven Vertriebsrecht für Apple’s iPhone bei T-Mobile. Gegenüber Chip Xonio Online gab der Telekom-Pressprecher Dirk Wende nun bekannt:

Wir können die Aussage im Manager-Magazin nicht bestätigen. Die exklusive Vermarktung des Apple iPhone durch die T-Mobile Deutschland steht nicht zur Diskussion. Wir arbeiten seit langem sehr erfolgreich und vertrauensvoll mit Apple zusammen und werden diese Zusammenarbeit auch in Zukunft fortführen.”

Ob auch Apple sich noch einmal direkt dazu äußern wird bleibt abzuwarten. Erst kürzlich hatten weitere deutsche Mobilfunkanbieter Interesse an Apple’s iPhone bekundet. Zum einen startete die simyo GmbH mit “freeiphones” (siehe auch: simyo kämpft für bindungsfreie iPhone’s) eine Petition für bindungsfreie iPhones und zum anderen soll sich O2, welche derzeit in Großbritannien die Partnerschaft mit Apple neu verhandeln, auch einer Kooperation in Deutschland interessiert gezeigt haben.
Seit Markteinführung des ersten iPhones am 9. November 2007 vertreibt T-Mobile das iPhone exclusiv in Deutschland, und nahezu ausschließlich mit 24-Monats-Laufzeitverträgen.

(via)

Apple: Nächstes iPhone kommt mit Micro USB Ladegerät

Wie die EU-Kommission am heutigen Montag in einer Pressemeldung bekanntgab, haben sich führende Mobiltelefonhersteller (darunter u.a. auch Apple) auf ein universelles Ladegerät geeignet. Ausschlaggebend für diese von den teilnehmenden Unternehmen “freiwillig” getroffene Entscheidung war die von der EU-Komission bemängelte fehlende Kompatibilität der unterschiedlichen Ladegeräte verschiedener Mobiltelefonhersteller. Hätten sich die Unternehmen nicht dazu bereiterklärt, wäre das Ganze gesetzlich durchgesetzt worden, heißt es in der Pressemitteilung.
Mit den ersten Geräten, die nicht mehr an ein herstellerspezifisches Ladegerät gebunden sind, dürfe ab 2010 gerechnet werden.

Günter Verheugen, Vizepräsident der Kommission dazu:

Ich freue mich sehr, dass die Industrie eine Einigung erzielt hat, die den Verbrauchern das Leben sehr viel leichter machen wird. Mobiltelefone werden dadurch überall mit dem neuen universellen Ladegerät aufgeladen werden können. Das bedeutet zudem, dass es deutlich weniger Elektronikaltgeräte geben wird, weil die Menschen ihre Ladegeräte nicht mehr wegwerfen müssen, wenn sie ein neues Telefon kaufen. Ich bin auch sehr froh, dass diese Lösung im Zuge der Selbstregulierung gefunden wurde. Die Kommission hält die Einführung von Rechtsvorschriften folglich nicht für erforderlich.

Durch diese Neuregulung verspricht sich die EU-Kommission unter anderem eine benutzerfreundlichere Verwendung von Mobiltelefonen, eine Verringerung der Anzahl an Ladegeräten sowie eine dadurch resultierende positive Auswirkung auf die Umwelt. Weiterhin wird die getroffene Vereinbarung um eine EU-Norm ergänzt. Unterzeichner derselben waren: Apple, LG, Motorola, NEC, Nokia, Qualcomm, Research in Motion (RIM), Samsung, Sony Ericsson, Texas Instruments.

(via)

iPhone 3GS: Jailbreak fertig – kommt aber erst später!


Gestern Mittag verkündete GeoHot, dass ihm der Jailbreak (s)eines iPhone 3GS gelungen sei, verneinte allerdings die Frage, ob er in diesem Zuge ein eigenes Jailbreak Tool veröffentlichen würde. Heute Nacht kam nun die (für viele) ernüchternde Meldung des iPhone Dev Teams, die bei vielen Kommentatoren innerhalb des projekteigenen Blogs für Aggressionen sorgte:

Example #1:
thats not fair!!! i donated $50.00 for u guys to get the 3GS, u need to release it. maby people should have already gotten their 3GS if they are so concerned about 3.0.1 its not our falt.

Example #2:
I have no problem with delaying it, but YOU have spent the last week saying you were gonna release it soon. I bought an iphone based on the bullshit you posted.

Example #3:
everyone who gave money to their (chipin fund) for the 3GS should demand their money back. i gave them $50 and expected a jailbreak, not crap about waiting for the release of 3.0.1– 3.0.2 –3.0.3 –3.1– 3.1.1– 3.1.2– 3.1.3 3.2 . THIS IS BULL S***

Ausgangspunkt dieser mehr als unangebrachten Resonanz war der aktuelle Beitrag des Dev Teams, dessen folgendes Fazit scheinbar einige Individuen außer Rand und Band geraten ließ:

Summary:

We can jailbreak the 3GS right now. But making our jailbreak public at this point in time would benefit relatively few people. It would in fact be detrimental to many more people than it would help. So we feel it’s best to keep our version of the jailbreak out of Apple’s sights for the time being.

So ist das Dev Team ganz klar der Auffassung, dass momentan nicht der richtige Zeitpunkt für eine Veröffentlichung ist, zumal das iPhone ohnehin noch nicht in allen Ländern verfügbar ist. Würde man schon jetzt den Jailbreak freigeben, wäre mit einer umgehenden Reaktion seitens Apple zu rechnen. Schlimmstenfalls würde mit der nächsten Firmware (vermutlich 3.0.1) gleichermaßen ultrasn0w ausgehebelt als auch der Exploit, der für den iPhone 3GS Jailbreak notwendig ist, beseitigt.

iPhone 3GS: GeoHot hat’s (mal wieder) gejailbreaked!

Kaum ist der letzte Artikel geschrieben gibt es schon wieder Neuigkeiten vom iPhone Dev Team und George Hotz (aka GeoHot). So ist es ihm diese Nacht gegen 4:00 Uhr Ortszeit (siehe sein Beitrag: It’s 4AM, do you know where your jailbreak is?) gelungen das Mobile Terminal auf (s)einem iPhone 3GS zum Laufen zu bewegen.
Allerdings wird auch gemunkelt, dass mit dem Release des iPhone 3GS Jailbreaks noch bis zum Release des nächsten iPhone OS Update (vermutlich 3.0.1) gewartet wird.

Auf dem Screenshot ist gut zu erkennen, dass es sich um ein iPhone2,1 Device / N88AP handelt, umgangssprachlich auch iPhone 3GS genannt :)

Nachtrag:

Der Jailbreak scheint nicht mehr allzu lange auf sich warten zu lassen. Laut GeoHot ist es gerade einmal nötig 10 Zeilen Code in redsn0w zu ändern. Desweiteren hat er zu dem Gerücht Stellung genommen, dass er womöglich eine eigene Jailbreak-App herausbringt. Dies wird nicht passieren, schließlich hätte das Dev Team mit PwnageTool und redsn0w bereits das nötige Backend geschaffen.

iPhone 3GS: Jailbreak nutzt gleichen Exploit wie beim iPod Touch 2G


Es sind keine 12 Stunden seit dem letzten Eintrag zum iPhone 3GS Jailbreak vergangen, da gibt es abermals Neuigkeiten vom Dev Team und Geohot (George Hotz). Offensichtlich kann beim iPhone 3GS derselbe Exploit -der sich im Bootrom des Gerätes verbirgt- genutzt werden wie schon beim iPod Touch 2G. Somit wird die nächste PwnageTool-/redsn0w-Version auch in der Lage sein, dass iPhone 3GS zu jailbreaken. Nun gilt es entsprechende Anpassungen vorzunehmen, die noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden. Der Unlock ist unterdessen -exakt wie beim iPhone 3G- mittels des erst kürzlich erschienenen ultrasn0w möglich.

Letzter Eintrag aus dem iPhone Dev Team Blog:

24Kpwn lives on, in the iPhone 3GS!

About 5 hours ago (Thursday evening, less than a week after the 3GS launch), we were able to verify that the 24Kpwn exploit that the hybrid team used on the iPod Touch 2G is still applicable to the bootrom of the iPhone 3GS. That means we can use the same sort of technique used by our current redsn0w tool to jailbreak and unlock the iPhone 3GS.

This is great news, but how did it happen? Why didn’t Apple fix this in their normal cat&mouse fashion? Well it seems this bootrom was cut in about the August 2008 timeframe, so the unintended early reveal of 24Kpwn earlier this year didn’t affect the iPhone 3GS.

For our technical notes on where the 24Kpwn exploit is in the 3GS, see here (pastebin hash of it is here). Our original blog post for when this exploit was first found is here.

And yes, ultrasn0w will be able to be used on the iPhone 3GS for you unlockers! (In fact, without any modifications whatsoever!)

Important: Apple has not given up on the cat&mouse game, and in fact there are challenging aspects of the 3GS jailbreak that aren’t in the other devices. It’ll take some time to safely work these into our tools, but the fundamental weaknesses are there: The bootrom is exploitable via 24Kpwn, and the baseband is exploitable via ultrasn0w. (And just like with the 3G, ultrasn0w for 3GS requires that you not update your baseband when Apple comes out with new firmware.)

Letzer Eintrag aus Geohot’s Blog:

And so it shall be pwned for life
Earlier today, we got our hands on the bootrom. With the help of chronic, posixninja, and pod2g, I verified that it is still vulnerable to the 24kpwn exploit present in the iPod Touch 2G. This is great news for all of you. Basically, this means if someone makes a tethered jailbreak, it easily becomes untethered, because the boot chain is broken. Expect big things soon

On a personal note, I’m sad. Apple, it took me a week to break through your new defenses. And to let us reuse an exploit like that; 24kpwn was so 5 months ago. Although I imagine it must have been painful watching the devices roll by on the assembly line, knowing they all had a hole in them and you couldn’t fix it.

iPhone 3GS: Weitere Fortschritte beim Jailbreak!?

Langsam scheint es in puncto iPhone 3GS Jailbreak voran zu gehen, so könnte man zumindest vermuten, verfolgt man Geohots Blog. Erst “No snow in summer…” (Screenshot mit dem 3GS iBoot), dann der Ramdisk Key und gestern “SecuROM for s5l8920xsi” (3GS). Wirft man derzeit einen Blick auf die für den 3GS Jailbreak vorgesehene Seite www.purplera1n.com (Codename des 3GS Jailbreaks) erscheint unter dem -für das Dev Team typische- Bild ein Eingabefeld.


Gibt man spaßeshalber einen beliebigen Text/eine Zahlenfolge in das Feld ein, erscheint folgende Meldung:

Die Domain www.appspot.com gehört zur Google App Engine, einem Portal für Cloud Computing und Webservices. Das Feld dient der Eingabe der eigenen 16-stelligen ECID. Anschließend erhält man ein generiertes File zurück, dass für den zukünftigen Jailbreak/Unlock Prozess (vermutlich) erforderlich sind wird.

Update 2:00 Uhr:

usbdump huh? how?
Apple has added a new layer of security to the iPhone 3GS. I mentioned it several posts earlier; it’s the ECID field. When iTunes starts the restore process, they contact Apple servers to generate signatures just for your device. It’s important you get these signatures for your phone before a new version of the software comes out. I had previously suggested doing this by dumping usb while the iPhone restores. But this is complicated.

Fortunately, the good folks at purplera1n are here for you, the end user who wants a jailbreak. Follow these instructions to generate a unique certificate for your phones iBSS. And don’t delay, Apple may change their minds. To clarify, this is instead of a usb dump. Do this, and you are good!

1. Put your phone into recovery mode and connect it to your computer.
2. Using usbview on Windows(enable Config Descriptors), System Profiler on Mac, or lsusb on Linux, read your phones ECID. It’s the 16 digit hex number after “ECID:”
3. Go to purplera1n, type it, and hit enter
4. Save the generated file for a purplera1nyday…

iPhone: simyo kämpft für bindungsfreie iPhone’s

simyo kämpft für bindungsfreie iPhone’s
Auch die neueste Generation des iPhone wird, genau wie die Vorgängermodelle, wieder nur exklusiv über einen einzigen Anbieter vertrieben.

simyo möchte sich mit dieser Initiative dafür einsetzen, dass dies in Zukunft geändert wird, damit allen iPhone-Begeisterten das iPhone auf dem Markt in jeder Hinsicht frei zugänglich ist und nicht nur EU-Import Modelle zur Verfügung stehen.

simyo engagiert sich vom Start weg für einen transparenten und freien Mobilfunkmarkt und auch hier möchten wir diesbezüglich ein klares Statement an Apple abgeben. Wir glauben an das „Open Garden“ – Prinzip und möchten alle, die dies ebenfalls tun und sich Transparenz und Freiheit im Mobilfunk wünschen, bitten, die Petition mit Ihrer Stimme zu unterstützen, damit diese umfangreich und schnell an Apple übergeben werden kann.

Hier klicken!

In diesem Sinne hat simyo die “freeiphones” Initiative gründet und folgende Petition ins Leben gerufen:

An die Geschäftsführung von Apple Deutschland
Petition:
„Für den uneingeschränkten und bindungsfreien Verkauf aller iPhone Modelle auf dem deutschen Markt.“

Begründung:
Ein modernes Produkt wie das iPhone sollte nicht nur an einen Provider gebunden werden, der dafür seine Kunden in vertragliche Fesseln legt. So werden Tausende von Mobilfunkkunden von einem der besten Produkte im Markt „offiziell“ ausgeschlossen.

Diese Politik widerspricht unserem Verständnis von einem transparenten Mobilfunkmarkt und von verbraucherfreundlichem Verhalten und bestraft so die Konsumenten.

Im Namen aller iPhone Fans bitten wir Sie, diese Strategie zu überdenken und den Beweis anzutreten, dass auch Ihr Unternehmen das „Open Garden“ Prinzip unterstützt und für Transparenz und Fairness im Mobilfunkmarkt eintritt.

Bisweilen haben knapp 5.000 Teilnehmer die Petition unterzeichnet. Kein Wunder, lässt sich der simyo Einheits-Tarif (9ct/ Minute und SMS in alle Netze) mit dem Handy-Internetpaket 1GB (für 9,90 EUR im Monat – kann monatlich per Prepaid gebucht werden) kombinieren. Insgesamt würden dabei für 50 SMS und 60 Minuten Telefonie, sowie 1GB Internettraffic gerade einmal 19,80 EUR im Monat anfallen.

iPhone: Prepaid mit dem iPhone – Lohnt sich das?

Prepaid ist eine feine Sache für Wenigtelefonierer und Sparfüchse, die sich ungern 24 Monate binden. Derzeit gibt es einige attraktive Angebote für Telefonie, die netzübergreifend bei 9 ct / Gesprächsminute liegen und für die Festnetzflatrates ab 9,99 EUR angeboten werden. Auch das Versenden von SMS ist mit 9 ct durchweg erheblich preisgünstiger als bei 24 Monats-Verträgen. Hierzu auch nachfolgende Tarifübersicht (Stand 23.6.2009):

Prepaidtarife_smallBild anklicken für große Version

Nur mit den Datentarifen ist das so eine Sache und es lauern böse Kostenfallen! Hier vorab ein dringender Hinweis: Bei Verwendung eines iPhone mit einem Prepaidtarif sollten alle automatischen Synchronisationen abgeschaltet werden und nur durch manuell startbare Vorgänge ersetzt werden.

Gerade bei Verwendung eines iPhone ist die Kombination aus Preis / MB und abzurechnender Blockgröße ein nicht unerheblicher Hebel. Beim manuellen Abruf von Mails werden oft weniger als 100 kB übertragen. Je größer die abrechenbare Blockgröße, umso teurer wird also die Übertragung kleinteiliger Daten. Die Spanne der abrechenbaren Blockgrößen reicht hier von 10 kB bis 400 kB, ein paar Anbieter rechnen sogar nach Minuten im 60/60 Takt ab, so dass jedes Mailabfragen 9 ct kostet. Fragt man 3mal täglich Mails ab sind dies schon 27 ct / Tag oder 8,37 EUR monatlich. Dabei hat man noch nicht gesurft.

Dennoch können sich Prepaidangebote in Kombination mit einem “offenen” iPhone lohnen. Die nachfolgende Betrachtung orientiert sich an folgenden Rahmenbedingungen:

- Es wird 2 mal täglich 2 Minuten telefoniert
- 2 SMS pro Tag
- 3 mal täglich werden Mails mit jeweils 25 kB Datenvolumen abgerufen
- 2 mal täglich wird das Internet mit jeweils 250 kB abgerufen (z.B. fürs iPhone optimierte Nachrichtenseite)
- 1 mal täglich wird die Mailbox abgehört

Hierbei fallen laufende Kosten zwischen 553,54 EUR (günstigster Anbieter FONIC) und 1.130,88 EUR (teuerster Prepaidanbieter Callmobile) an, eine Preisspanne von mehr als 200 %! Der günstigste T-Mobile-Vertrag (Complete XS) kostet im gleichen Zeitraum 1.145,76 EUR, was ebenfalls doppelt so teuer ist wie der günstigste Prepaidanbieter.

Die jeweils günstigsten Anbieter nach Netzen:
D1: 598,92 EUR ja! Mobil easy
D2: 576,60 EUR Allmobil Einheitstarif
o2: 553,54 EUR Fonic Einheitstarif
E+: 691,92 EUR ALDI talk

Die laufenden Kosten sind also mit dem richtigen Prepaidtarif trotz Datennutzung erheblich geringer als bei T-Mobile.

Macht man eine TCO (Total Cost of Ownership) Berechnung und kalkuliert die Anschaffung eines iPhone 3GS 16 MB zu einem derzeitigen Straflenpreis von 575 EUR mit ein, relativiert sich der Prepaidvorteil. So zahlt man über 24 Monate beim preiswertesten Anbieter fonic fürs iPhone 1.128,54 EUR, bei T-Mobile sind es im Tarif Complete S wegen des subventionierten Kaufpreises 1.245,71 EUR. Damit ist der T-Mobile Vertrag monatlich “nur” 10 EUR teurer und man kann unbegrenzt mit dem iPhone surfen.

Prepaidanbieter_TCO_Overview_smallBild anklicken für große Version

Für wen lohnt sich also das iPhone mit Prepaid?
- Für diejenigen, die das iPhone nicht mehr nutzen als in o.g. Parametern genannt.
- Für diejenigen, die sich nicht für 24 Monate binden wollen.
- Für diejenigen, die das iPhone günstiger erhalten als zum derzeitigen Straßenpreis (z.B. dürfte es gut erhaltene, offene 3G Geräte derzeit für unter 300 EUR geben).

Fazit:
Der Prepaidbereich entdeckt gerade das Thema mobiles Surfen für sich. Erste Datenflatrates sind zwar vorhanden, aber derzeit eher auf Nutzer von UMTS Sticks am Notebook ausgelegt. Sobald sich hier etwas bewegt, werden wir berichten. Die Redaktion bleibt knallhart dran!

Mein Dank für diesen ersten Gast-Beitrag geht an dieser Stelle an “Oppa“.

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